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8.4.14

8.Mai Mastitistag in Kassel

Einladung zum Praktischen Tierarzt Kongress

Erstmalig bietet Der Praktische Tierarzt Kongress in Kassel (ehemals Frankfurter Tierärztekongress) Vorträge zur Nutztiermedizin an. Die Vorträge „Rind“ und „Schwein“ finden am Donnerstag, den 8. Mai 2014 von 10 bis 18 Uhr statt.

Auf www.derpraktischetierarzt-kongress.de finden Sie alle Informationen zum Nutztier-Programm.


In Kombination mit einer Tages- oder Kongresskarte Kleintier und Pferd sparen Sie 90 €.  Ihre Online-Anmeldung nehmen Sie hier vor:

Wir freuen uns auf Sie!

Schlütersche
Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG


19.10.12

Hemmstoffmilch und Resistenzentwicklung

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Verfütterung von Antibiotika-haltiger Milch an Kälber: Ursache von Resistenzentwicklungen?

Der Grund für die hohe Prävalenz von Cefotaximase-produzierenden E. coli bei Kälbern aus Milchviehherden ist unbekannt, kann aber teilweise auf den selektiven Druck durch antibiotische Rückstände aus  der sogenannten Kannen- oder Abfallmilch (Milch, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist), welche an Kälber verfüttert wurde, zurückzuführen sein. Brunton und Kollegen untersuchten in einer Umfrage die Zusammenhänge zwischen der Verwendung von Antibiotika in Milchvieherden und die Verfütterungspraxis von Kannenmilch auf diesen Betrieben.
 83% der Umfrageteilnehmer verfütterten Kannenmilch an Kälber, von diesem Anteil verfütterten 87% Milch von Kühen mit Mastitis, nur ein Drittel entsorgt die erste Milch nach antibiotischer Behandlung.
Diese Umfrage zeigt, dass auf mehr als 90% der Betriebe, die Kannenmilch an Kälber verfütterten, die Kannenmilch auch Milch von Kühen, die antibiotisch behandelt wurden, enthielt. Auf einigen Betrieben schloss das auch Behandlungen mit Chepalosoprinen der dritten und vierten Generation mit ein. Weitergehende Untersuchungen zum Auftreten von Antibiotika in Kannenmilch sind in Arbeit.
Fazit: Die Mehrheit der Landwirte in England und Wales verfüttern Hemmstoffmilch, die auch teilweise Rückstände von Cephalosporinen der 3. und 4. Generation enthalten. Das wird auch in anderen Ländern im ähnlichen Ausmaß der Fall sein; im Hinblick auf die Resistenzentwicklung ist das wirklich fahrlässig und als Tierarzt sollte man dem entgegenwirken.
Veterinary Record Published Online First: 18 August2012 doi:10.1136/vr.100924

8.3.12

Fragen Sie Ihren Landwirt!

Inteview mit einer Tierärztin in Utrecht

Nicht immer sprechen Tierärzte und Landwirte die gleiche Sprache. Eine Beispiel eines klassischen Kommunikationsfehlers zwischen Tierarzt und Landwirt:
TA: Machen Sie die Euter vor dem Melken sauber?
LA: Ja!
(Was bedeutet "JA" für den Tierarzt?)
Besser offene Fragen stellen:
TA: Wie machen Sie die Euter sauber?

Finden Sie heraus, welche Ziele (Kennzahlenoptimierung, Zeiteinsparen,..) der Landwirt mit seinen Kühen hat? Was sein Traum ist?
Fragen Sie danach! Fragen Sie ihn wie sie ihm bei der Realsierung der Ziele helfen können....hier fängt erfolgreiche Kommunikation an.

Update: TV-Berichte von der Konferenz: Mastitis & Kommunikation in Utrecht.
Sehr empfehlenswert sind  die Interviews zur Kommunikation

5.1.12

Buchtipp: Mastitissprechstunde

 

Dieses Buch stellt anhand typischer Fallbeispiele aus der Praxis vor, wie komplex das Umfeld von euterkranken Tieren ist und wie sich der Weg von der Diagnose über die Therapie bis hin zu den prophylaktischen Maßnahmen gestaltet. Die Praxisfälle umfassen alle wichtigen kuh-, umwelt- und hautassoziierten Mastitiserreger.
Das Mastitis-ABC im Anhang ermöglicht dem Leser einen tieferen Einstieg in verschiedenste Themen, z. B. die Standards guter Melkarbeit und Melkhygiene oder die korrekte Durchführung des Schalmtests. Ein Praxisleitfaden.
Autoren: Mahlkow-Nerge, Tischer, Tschischkale
Leseprobe 

25,90 Euro zuzügl. Versand, Online-Bestellung