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3.12.13

MLP-Jahresabschluss 2013


Deutsche Milchleistungsprüfung:
Quelle für objektive Tiergesundheitsindikatoren
Mit dem Zugewinn vonüber 61.000 Kühen sind 2013 von über 3,6 Millionen Milchkühenin der Deutschen Milchleistungsprüfung (MLP) Daten für das Herdenmanagement und der züchterischen Weiterentwicklung erhoben worden. Gleichzeitig stehen durch diese MLP für über 85% der Milchkuhpopulation monatlich auch Informationen zur Eutergesundheit und Stoffwechselgesundheit sowie weitere Kennzahlen zur Verfügung. Diese vorhandenen Daten sind tierbezogene Indikatoren, die nachprüfbare  Aussagen über die Tierwohlsituation (Gesundheit und Wohlbefinden) im Praxisbetrieb erlauben. Somit kann das erreichte Maß und der Trend an Tierwohl auf sachlicher Ebene veranschaulicht werden. Die annähernd 54.000 an der MLP teilnehmenden Milchviehbetriebe berücksichtigen die Indikatoren für ihr Betriebsmanagement und können so einzelbetrieblich Entscheidungen, die die Verbesserung der Tiergesundheit mit der Produktivitätssteigung verbinden, treffen.
Die Milchleistungsunterschiede zwischen den Bundesländern sind vor allem in den jeweils dort vorrangig gehaltenen Rassen begründet. Im Süden bilden die Zweinutzungsrassen den Schwerpunkt, während in den anderen Gebieten überwiegend milchbetonte Rassen gemolken werden. Wenn auch in allen Bundesländern nahezu gleich der Strukturwandel mit dem jährlichen Rückgang der Betriebszahlen von insgesamt fast 5% voranschreitet, so wächst andererseits die Kuhzahl auf den verbleibenden Betrieben, wasinsbesondere in den westdeutschen Küstenbundesländern sichtbarist, deren Betriebe in großen Schritten ihre Herden aufstocken.
Im Schnitt hielten die deutschen Milchviehbetriebe in dem aktuell abgeschlossenen Prüfjahr 67 (+4 zu 2012) Kühe und ermolken 8.221 kg Milch (-16 kg) je Kuh. Die produzierte Fett- und Eiweißmenge blieb mit 620 kg (-1 kg) wie auch der Fett- und Eiweißgehalt nahezu konstant. Der extreme und regional ungleiche Witterungsverlauf im zurückliegenden Prüfjahrspiegelt sich in den unterschiedlichen Leistungsentwicklungender einzelnen Bundesländer wider.
Mehr unter www.dlq-web.de.

























Pressemitteilung
Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ):

20.8.13

Herdenmanagerin für 5 Wochen gesucht

Ein Herdenmanager bzw. Herdenmanagerin zur Vertretung in einem  Milchviehbetrieb wird gesucht. Es handelt sich um einen Milchviehbetrieb mit etwa 600 Kühen im Raum Oldenburg (Oldb.). Für einen Zeitraum von etwa 5 Wochen soll auf dem Betrieb die Brunstbeobachtung, die künstliche Besamung und die Gesundheitskontrolle der Frischabkalber abgedeckt werden. Durchführung von Trächtigkeitsuntersuchungen ist gewünscht, aber keine Bedingung. Für die Durchführung der Besamung ist eine Qualifikation zum Eigenbestandsbesamer zwingend erforderlich. Gesucht wird ein Mitarbeiter, bzw. eine Mitarbeiterin für selbstständiges Arbeiten innerhalb des Betriebes. Angesprochen sind Landwirte oder junge Tierärzte, die praktische Erfahrung sammeln möchten. Bei Interesse bitte Kontakt an Dr. Joachim Kleen, Tel.: 0177/4432186

2.6.13

Elite-Herdenmanagerausbildung: Kombination aus E-Learning u. Praxis

Abschlußprüfung auf Gut Hohen Luckow
24 Elite-Herdenmanager!
Geschafft - in dieser Woche haben 24 Milchprofis die Abschlussprüfung des Zertifikatskurs zum Elite-Herdenmanager absolviert. Vier intensive Monate lang haben sich die Herdenmanager aus Deutschland, Österreich und Estland mit nahezu allen Fragen rund ums Herdenmanagement beschäftigt.
Mehr Infos

28.11.12

MLP-Datenauswertung 2012

Pressemitteilung Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ):

11-mal im Jahr ein Gesundheitscheck inklusive: die deutsche Milchleistungs- und Qualitätsprüfung 2012 

Bonn - In 2012 waren 3,56 Millionen Kühe der Milchleistungsprüfung (MLP) angeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 45.000 zusätzliche Tiere geprüft. Somit erhalten über 56.000 deutsche Betriebe 11-mal im Jahr Informationen aus der MLP für ihr Herdenmanagement. Diese Informationen ermöglichen einerseits eine Qualifizierung des betrieblichen Managements. Andererseits unterstützen sie den Betriebsleiter und ihre Berater bei der Optimierung der Produktionsprozesse, um den steigenden Anforderungen an Haltung, Fütterung und Pflege die mit dem Leistungsvermögen der Tiere einhergehen, gerecht zu werden. Nur wenn die Stoffwechselsituation und der Eutergesundheitsstatus der Tiere bekannt ist, kann das Wohlbefinden der Tiere und eine rentable, landwirtschaftliche Nutztierhaltung erreicht werden. In dem aktuell abgeschlossenen Prüfjahr 2012 wurden durchschnittlich 8.237 kg Milch (+64 kg) je Kuh ermolken. Die produzierte Fett- und Eiweißmenge stieg im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 621 kg (+6 kg) an, bei nahezu unverändertem Fett- und Eiweißgehalt. Die Jahresabschlusszahlen (s. Tabelle 1) offenbaren aber auch einen intensiven Strukturwandel. Jährlich scheiden 3 bis 4 % der Milcherzeuger aus der Produktion aus und die durchschnittliche Bestandsgröße steigt stetig an - auf nunmehr durchschnittlich 63 Kühe pro Betrieb. Zwischen den Bundesländern sind Unterschiede in den Entwicklungen festzustellen, so stockten die Betriebe in den westdeutschen Küstenbundesländern ihre Bestände überproportional auf. Die zwischen den Bundesländern bestehenden Unterschiede in den Leistungsdaten sind in erster Linie ein Ergebnis der unterschiedlichen Produktionsvoraussetzungen und Milchviehrassen. So werden in Süddeutschland insbesondere Zweinutzungsrassen gehalten, während in den Bundesländern mit den höchsten Milchleistungen überwiegend milchbetonte Rassen gemolken werden. Mehr unter www.dlq-web.de.